Haussanierung
Wasserschäden, Schimmel in den Wänden, instabiles und bröckelndes Gemäuer,
morsche Balken …. all dies können Gründe sein, aus denen sich die Notwendigkeit einer Haussanierung ergeben kann.
Und selbst wenn solche Schäden ausbleiben, so bleibt doch festzuhalten, dass auch Häuser leider mit der Zeit älter
werden. Was zunächst eigentlich erfreulich ist – wer schätzt nicht den Charme eines alten Fachwerkhauses – wird
später aber zu Instandhaltungsmaßnahmen zwingen. Und diese können, wenn es ganz Dicke kommt, durchaus eine
komplette Sanierung des Hauses erforderlich machen, die vom Aufwand her weit mehr erfordern, als es beim Renovieren
der Fall wäre. Oftmals können dann nur noch Fachleute die erforderlichen Arbeiten vornehmen.
Besonders knifflig wird es, wenn Wasserschäden im Gemäuer vorliegen, die zu
anhaltender Nässe und somit zur Fäulnis im Gemäuer führen werden. Dann ist in aller Regel eine professionelle
Mauertrockenlegung unumgänglich! Ein Phänomen, dass leider immer wieder Bauten zum Verhängnis wird und für feuchte
Mauern sorgt, ist das aufsteigende Wasser aus dem Baugrund. Dies betrifft insbesondere solche Gemäuer, die einen
direkten Kontakt zum darunter liegenden Erdreich haben (an der Unterkante). Diese Gemäuer saugen sich mit der Zeit
voll – dies kann selbst dann auftreten, wenn kein Grundwasser unter der Mauer vorliegt, da im Boden immer eine
gewisse Feuchtigkeit vorherrscht (selbst in der Wüste!). Insbesondere Gemäuer aus relativ grobporigem Material
können sich wie ein Schwamm voll saugen. Eine alte Ziegelmauer kann beispielsweise bis zu 400 Liter Wasser pro m³
aufsaugen. Speziell alte Bauwerke, die nicht selten unter Denkmalschutz stehen, werden immer wieder von feuchten
Mauern heimgesucht, die nicht selten auf eben jenes Phänomen der aufsteigenden Bodenfeuchtigkeit zurückzuführen
sind. Dann kann es häufig zur höchst anspruchsvollen Altbau Sanierung kommen.
Zum Glück wird der Hausbau modernen Typs, Dank des gegenwärtigen
Wissensstandes heute intelligenter abgewickelt, sodass schädliche Einflüssen, die später eine Haussanierung
erzwingen können weitgehend vorgebeugt oder zumindest entgegengewirkt wird. Neubauten werden heutzutage meist auf
gut isolierten Fundamenten errichtetet, sodass kein direkter Kontakt zum Erdreich besteht. Hier können höchstens
Fehler beim Bau verantwortlich sein, wenn später feuchte Mauern auf Grund von aufsteigender Bodenfeuchtigkeit
auftreten. Wer ein gut gebautes Haus neuen Typs bezieht, muss vielleicht noch zu Lebzeiten eine Haus Renovierung
erleben, bleibt aber von Weitergehendem verschont, solange Rohrschäden im Mauerwerk und dergleichen ausbleiben. Die
alten Häuser bereiten den Fachleuten freilich immer wieder Kopfzerbrechen, denn häufig sind diese nur mangelhaft
oder gar nicht durch ein entsprechendes Fundament gegen aufsteigende Bodenfeuchtigkeit gefeit. Ist erst einmal ein
ganzer Bau davon betroffen, kann selbst eine baulich anspruchsvolle Ausgrabung vielleicht nicht mehr eine adäquate
Mauertrockenlegung ermöglichen.
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